Ja, also die … kein Tier, ja, meine Katzen, die wollen ihr Futter und die Mäuse jagen. Das hatte ich ja versucht, wohin zu erläutern, sondern die Natur ist dasjenige, was der Geist voraussetzen muss um Willen seiner eigenen Verwirklichung. »Blind ist die Notwendigkeit nur, … Und man kann sagen, Hegel hat in all seinen Arbeiten über nichts anderes nachgedacht als darüber, was es heißt, ein Wesen zu denken, dass ein Ich hat. Johann Gottlieb FICHTE (1762-1814) beispielsweise, einer der Großen aus dem Kreis der Denker des Deutschen Idealismus, hat die Philosophie als gan- Kern: Ich würde dem nicht so zustimmen. Sondern was Hegel vielmehr denkt, ist, dass die Naturzerstörung, die wir heute betreiben, nicht Ausdruck von zu viel Geist ist, sondern ein Ausdruck eines Mangels an Geist. Hegel wendet den Ausdruck List der Vernunft auf den Endzweck der Welt an, das Bewusstsein des Geistes von seiner Freiheit. Was heißt das genau? In diesem Sinne ist auch eine Einsicht in die Notwendigkeit, die absolute Notwendigkeit zu verstehen. Das geht übrigens bis auf Hegel zurück. Das ist ja die Pointe. Und das kann, die kann eben nicht einfach als eine weitere Tatsache in der Welt verstanden werden. Palzer: Dann ist er ja vielleicht auch zu beschränkt oder er war auf jeden Fall zu beschränkt, um die Folgen zu realisieren, die sein Tun hat. Das ist nicht die Perspektive, in der Hegel den Menschen als freies Wesen betrachtet, sondern bei all den Autoren und insbesondere bei Hegel geht es darum, die Freiheit als eine Sache von alles oder nichts zu denken. Das Missverständnis, dass sich in dieser Naturzerstörung zeigt – oder die in dieser Entfesselung des Begehrens sich zeigt –, ist, dass wir dies für den Gipfel unserer Freiheit halten, dass wir das mit Freiheit identifizieren. 107. Nahezu alle Deutsche wurden vergauckelt, welch eine Schande !! Thomas Palzer hat die Philosophin Andrea Kern für Essay & Diskurs getroffen, um mit ihr über Hegel und die Frage seiner Aktualität zu diskutieren. Und ich, eigentlich wollte ich was über Wissenschaft jenseits der Disziplinarität schreiben, was ja auch gerade heute wichtig ist, frage mich, wo er das gesagt haben soll. Und ich denke, Hegel hat diesen Gedanken durchgearbeitet, indem er sie von der Frage gestellt hat, was es heißt, dass der Mensch ein Wesen ist, dass sich selber denken kann. Es ist ja nicht immer einfach, Hegel zu verstehen, aber der zitierte §147 gibt doch noch mehr mögliche Hinweise, worauf er hinaus wollte. „Hegel war der erste, der das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit richtig darstellte. Der Satz den Engels da zitiert, steht im §147 der Enzyklopädie, darin kommt das Wort Freiheit allerdings nicht vor.Ok, bis hierher hat nun eh keiner gelesen. Zu den Bestreitern der durchgängigen Notwendigkeit gehören u. a. Popper, Heisenberg und Carl Friedrich von Weizsäcker. Heute erleben wir eine ganz ähnliche Situation: Es wachsen die Zweifel daran, dass sich alles umstandslos naturalisieren und auf diese Weise verstehen lasse. Der Philosoph Friedrich-Wilhelm Hegel hat es noch etwas anders gesagt: "Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit." . “ Kern: Wenn also jetzt sozusagen der Geist sich von der Natur unterscheidet, dann unterscheidet er sich selbst als das Reich von unbedingter Notwendigkeit und Freiheit vom Reich dessen, was bloß zufällig ist. Diese Überwindung des Selbst ist nur möglich, wenn eine höhere Struktur, eine höhere strukturelle Ordnung als Hintergrund angemommen wird. Schöne und kluge Zitate zum Nachdenken. Dies ist wirkliches Kommen zu sich selbst und gleichzeitige Selbstüberwindung der angenommenen Persönlichkeit. In der Zerstörung der Natur um Willen der Befriedigung jedes noch so sinnlosen Begehrens nicht der Gipfel unserer Freiheit ist, sondern im Moment wir unsere Lebensform, also der explodierende Konsum, der unsere Lebensform ausmacht, die Expansion der Unternehmen, die um ihrer selbst willen betrieben wird, dass das eine Form der Selbstverknechtung ist oder sozusagen eine neue Form der selbst verschuldeten Unmündigkeit aus Hegelscher Perspektive und die einzige Weise da herauszukommen ist zu sagen, ja, wie erkennt man selbst Missverständnisse? Es ist also die Ansicht von der Notwendigkeit, wodurch die Zufriedenheit und die Unzufriedenheit der Menschen und somit ihr Schicksal selbst bestimmt wird. Und dann, dann (erst) ist es oft nur noch ein kleiner Schritt bis hin zu Intoleranz und Gewalt, beginnend mit der verbalen…. Es geht um das Verhältnis zwischen Geist und Natur, ratio und natura, Genesis und Geltung – und um die Neubestimmung dieses Verhältnisses. Palzer: Ich glaube, ein Hegelianismus, der sozusagen bis in die Gegenwart wirkkräftig geblieben ist, ist der Kampf um Anerkennung, "Black Lives Matter" und so weiter, es gibt viele, und vielleicht auch im Punkt auf Natur, die Natur anzuerkennen, dass sie ihr eigenes Recht hat, ist vielleicht etwas, was man übersehen hat, sozusagen, im Furor der Industrialisierung. Ja, das ist erst mal der Gedanke, der Hegel antreibt. Sie sprechen die die Arbeit unseres Zentrums in Leipzig an und die Buchreihe Analytischer Deutscher Idealismus. Es gibt hier auch Lebensweisheiten, Weisheiten und Sprüche. Also, das heißt – und das finde ich einen wichtigen Gedanken bei Hegel – dass die Unterscheidung zwischen Natur und Geist, ihr Zuhause, wenn man so will, in der Selbsterkenntnis des Menschen hat. Aber darin besteht nicht die Normativität des Geistes, sondern umgekehrt, die Normativität des Geistes besteht ja darin, dass der Geist als solcher und damit sozusagen, dass das menschliche Wesen als solches sein Leben in der Dimension von etwas ist wahr / etwas ist falsch, etwas ist gut / etwas ist schlecht, etwas ist richtig / etwas ist falsch, in dieser normativen Dimension führt, ja das, was immer es tut, es sich in dieser Dimension bewegt und also das, was es tut, mit einem Bewusstsein dieser Unterscheidung unternimmt, im Lichte dieser Unterscheidung, das ist gemeint mit der Normativität, und das ist sozusagen gemeint mit der Idee der Erkenntnis. Das heißt, Selbstbewusstsein besteht ja darin, dass wir uns gegenseitig Gründe nehmen und geben, warum wir etwas tun, warum ich das möchte, warum Sie das möchten und so weiter. Ich beziehe mich bewusst dabei nicht auf die Naturgesetze, wie es Engels wohl getan hat, sondern mehr im Hegelschen Sinne auf die Selbstüberwindung/ Selbstfindung. Das Bedürfnis steht am nächsten Tag ja wieder auf. Deutschland feiert in diesem Jahr den 250. Hegel und Freiheit/Hegel and Freedom – A CFP for conference or similar at Institute of Philosophy, University of Warsaw (XXXIII. Und rechtfertigen uns so über der Natur, die wir selbst sind. Wenn der Staat also aus vernünftigen Gründen Partys verbietet, dann schränkt er Hegel zufolge keine Freiheit … Ich sage jetzt mal – im Erbe des Christentums –, ja, ich muss die Natur unterwerfen und forme sie so zurecht, dass ich ständig Nogger-Eis aus dem Automaten ziehen kann. Andrea Kern: Ja, vielen Dank. Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Ja, das Unternehmen, das schon so und so viel Millionen gemacht hat, muss expandieren. Und dadurch versteht er seine eigene Freiheit als eine durch Natur gewordene, aber doch nur aufgrund seiner Freiheit. Und dieses Begehren ist selber erst mal einfach willkürlich, zufällig. Kern: Der Geist ist sozusagen der Name für diese Totalität, durch die was verständlich wird? Also Hegels „Sichselbstfinden “ meint hier im eigentlichen Sinne die Überwindung des inneren fälschlicherweise als Selbst angenommenen Teils der Persönlichkeit. Deswegen kommt ja die Bedürfnisbefriedigung nie an ein Ende. Palzer: Das ist ein Stichwort, anthropologische Differenz sozusagen. Aus der Perspektive Hegels geht es nicht darum, dass wir uns gegenüber der Natur rechtfertigen. Der Mensch kann alles Mögliche wollen, Kühlschränke, Autos, Flugverkehr, alles Mögliche. Also, wir haben es nicht gerechtfertigt, sozusagen. „Es ist wirklich so, wie Hegel gesagt hat: Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit. Nur dass er mit dieser Tatsache in der Welt sozusagen anfängt zu sprechen. Aber daran sieht man auch, dass es bei der Frage um die Freiheit nicht einfach um eine theoretische Frage geht: Ist der Mensch frei oder nicht, so als würde man jetzt dieses Tier untersuchen und fragen: Liegt an ihm Freiheit vor oder nicht? Was unterscheidet die beiden jetzt nun, weil das sind ja beides Triebe, also auch der Trieb der Erkenntnis ist sozusagen ein Trieb. Freiheit sei die Einsicht in die Notwendigkeit, soll Hegel gesagt haben. Soll ich jetzt diese Tasse ... ich habe gar nichts gedacht. Dann würden wir nur rein reaktiv auf die Stimuli der Umwelt reagieren. Ja, also das heißt, die Freiheit, die ich habe dadurch, dass ich ein selbstbestimmtes Leben führe, ist verknüpft mit einer Tiefe der Unterscheidung von Gut und Böse, nämlich dass ich mein Leben komplett verfehlen kann – oder dass ich in einem unbedingten Sinn gut sein kann, wie das für kein anderes Tier der Fall ist. „Das Schicksal dagegen ist trostlos. Ich denke, was den Idealismus für uns so interessant macht, ist, dass er in einer bis dahin nicht da gewesenen Entschlossenheit die Idee der Freiheit ins Zentrum des philosophischen Nachdenkens gestellt hat. Für ihn sei Freiheit eine Frage von alles oder nichts, sagte die Philosophin Andrea Kern im Dlf. Unter falscher Berufung auf Hegel wurde Freiheit zur bloßen Affirmation der Notwendigkeit erklärt, was in jenen Zeiten im mittel- und osteuropäischen Raum das Bild Hegels verzerrt und zu einem ideologischen Missbrauch seiner Philosophie als einer der … Erhellend verbindet er darin viele Details aus Hegels Leben mit der Kulturgeschichte seiner Zeit – bisweilen fehlt jedoch der kritische Blick. Der Trieb des Besitzens hat es ganz offenbar nicht, während die Freiheit durch den normativen Charakter eine innere Grenze hat. Die Natur ist das Reich des Zufälligen. Der Mensch muss diese Unterscheidung treffen, um sich selber zu verstehen, nämlich um seine eigene Geistigkeit als etwas zu verstehen, dass durch Natur geworden ist. Engels schreibt im Anti-Dühring: „Hegel war der erste, der das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit richtig darstellte. Die zusammenführung von Freiheit und Notwendigkeit stammt eigentlich von fichte. Also wir sind viel stärker in die Natur eingebunden, als wir noch dachten. Also, was ihn beschäftigt hat, ist eben überhaupt das Dasein des Menschen zu verstehen. Wie werden Irrtümer aufgeklärt? Menschen kommen sozusagen nicht in der Welt vor, so wie Steine in der Welt vorkommen, sondern als Mensch beziehe ich mich auf einen anderen Menschen als einen, bei dem ich in mir bin und zugleich von ihm verschieden. Wenn wir die Frage nach der Möglichkeit und nach der Form und Wirklichkeit der Freiheit verstehen, wenn wir das nicht verstehen, dann verstehen wir gar nichts. Der Geist, sagt Hegel, ist nichts anderes als genau diese Praxis des Rechtfertigens und des Fragens nach Gründen. Dazu war er selbst, wie wir alle wissen, ein viel zu großer Freund auch der sinnlichen Freuden. Die Freiheit, welche beschränkt wird, ist die Willkür, die sich auf das Besondere der Bedürfnisse bezieht.“ (Hegel 1837: 55 f., zit. Für ihn ist die Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit. Meine Interpretation geht sogar so weit, dass ich sage: Höchste Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit. (Thomas Palzer). Freiheit sei Einsicht in die Notwendigkeit. Darin kommen sich die Begriffe „Freiheit“ und „Notwendigkeit“ ziemlich nahe. Hegels Schreibtisch steht noch heute an der Humboldt-Universität (Matthias Heyde). „. Die Zehn Gebote wurden mal aufgeschrieben, das Zwölftafelgesetz wurde auch – also es gibt schon immer wieder Normen, die aufgeschrieben werden, schon von frühester Zeit an. Das ist die eine Seite, und die andere Seite, das also ich selbst als Subjekt die Quelle einer unbedingten Bestimmung bin. Wer bin ich? Hegel war der erste, der das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit richtig darstellte. [11] Die unmittelbare Veranlassung zur Herausgabe dieses Grundrisses ist das Bedürfnis, meinen Zuhörern einen Leitfaden zu den Vorlesungen in die Hände zu geben, welche ich meinem Amte gemäß über die Philosophie des Rechts halte. Was denkt er, wenn er sich selber denkt? Kann ein vor 250 Jahren geborener Philosoph helfen, die gespaltene Gesellschaft unserer Zeit zu einen? Geburtstag des gebürtigen Schwaben und Meisterdenkers Georg Wilhelm Friedrich Hegel, der am 27. Palzer: Wenn ich das richtig verstehe, wäre eigentlich Hegels Freiheitsbegriff immer frei zu bleiben von allem. Also die Freiheit, die er sich genommen hat zu sagen: Alles ist eigentlich für mich da. Für ihn ist die Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit . Hegel, Engels, die Freiheit und die Notwendigkeit. In der Schrift "Das Werden des Geistes" aus dem Jahr 1803 schreibt Hegel: "Die Natur, indem sie das Andersseyn des Geistes ist, ist sie für sich das sich selbstgleiche, das nicht weiß, dass es ein anderes, entgegengesetztes ist, oder das sich in seiner sichselbstgleichheit nicht ein anderes ist, und daher in Wahrheit ein anders an sich selbst ist.". Sie ist schlechthin für sich, hängt nicht von anderem ab; ihr Wirken ist das freie, nur das Zusammengehen mit sich selbst, ihr Prozess ist nur der des Sichselbstfindens, – dies aber ist die Freiheit.“Der Text geht noch weiter und ist sehr bedenkenswert, aber ich will nur sagen: Da steht keineswegs „Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit“ – da steht, wenn man es so kurz sagen will: „Absolute Notwendigkeit ist Freiheit“. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Aber wir merken eben gerade, dass wir uns zwar nicht verbal, aber wir müssen uns rechtfertigen, weil wir sonst die Natur zerstören. So einer wird gebraucht. Ja, wir glauben, das ist Freiheit, nur weil wir glauben, dass darin Freiheit liegt, tun wir all das, kämpfen wir für noch mehr Verkehr und so weiter. Sie sind selbst Leiterin dieses Projektes, was der Frage nachgeht: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem eben nicht "animal rationalen" oder sprechenden Tier? „. Und genau das ist bei Menschen nicht der Fall. Thomas Palzer: Frau Kern, Sie sind Professorin für Geschichte der Philosophie an der Universität Leipzig und Mitherausgeberin der Buchreihe analytischer deutscher Idealismus, die von einem internationalen Forschungskolleg getragen wird und in dessen Reihe Bücher der drei wichtigsten Vertreter erschienen sind, die Hegel und seinen Vernunftbegriff aktualisieren: Robert Brandom, Robert Pippin und John McDowell. Kern: Das finde ich eine schöne Frage. Wie geht das zusammen? Die Behauptung, Hegel hätte gesagt, Freiheit sei Einsicht in die Notwendigkeit, stammt von Friedrich Engels, soweit ich das weiß, und in seiner Lesart haben wir das auch in der DDR im „Philosophie-Unterricht“ gelernt. Ich kann das abweisen und sagen, Sie sagen mir nicht, was ich tun soll. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Ein Gedanke, der aufzeigt, dass die Idee der Selbstbestimmung – und so hat es auch Hegel gesehen – mit einer Tiefe der Unterscheidung von Gut und Böse verbunden ist, wie das eben auch bei keinem anderen Tier der Fall ist. Also wieder Bedürfnis, wieder Befriedigung, erneutes Bedürfnis. Palzer: Und ich muss mich, glaube ich, vor dem anderen gegenüber rechtfertigen. Sondern in der Frage: Was ist denn der Mensch? Kurze Einführung zum Hegel-Thema "Verhältnis von Geist und Natur". Hallo, Wer sagte "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit! Freiheit werde daraus erst, wenn die Vernunft den Willen bestimmt. In den Vorbereitungen auf ein BioEthik-Seminar, nicht zuletzt angeregt durch die Corona-Debatte, war ich auf dieselbe Frage gestossen und hatte in den Hegel-Originalen nach der Quelle für den von Engels zitierten Satz gesucht. Das also das, was man tut, nicht dadurch bestimmt ist, dass es einem von irgendjemandem oder von irgendetwas anderem vorgegeben ist, sondern seinen letzten Grund in einem selbst hat. Genau diesen Gedanken hält Hegel für ein Missverständnis. In diesem Sinn haben sie die Freiheit als zentral erkannt, und insofern haben sie erkannt, dass sozusagen alle Themen, über die wir nachdenken, in Wahrheit Facetten und Aspekte dieses Themas der menschlichen Freiheit sind. Diese Unterscheidung, das hat man ja vorhin gesagt, die Unterscheidung zwischen Geist und Natur ist selber eine, die gebunden ist an die Frage des Menschen, der sich diese Frage mit Bezug auf sich selbst stellt. Es ist das faszinierendste Thema des Menschseins überhaupt und in der echten Menschwerdung unabdingbar. Hegel Zitate. Und darin zeigt sich erst mal in diesem entfesselten Begehren selbst schon die geistige Seite der Naturzerstörung. In der Coronakrise wird vielen Menschen bewusst, wie wichtig ihnen ihre Selbstbestimmung ist. Wenn Sie mich fragen: Was haben Sie denn da vorhin gemacht? Aber das macht es eben nicht. 1, 63) Das heißt, die Natur ist in der Tat dem Geist untergeordnet. danke für diese Erläuterungen. "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit" ist keine politische Losung, sondern Quintessenz des Verständnisses von Freiheit im dialektischen Materialismus. Lerne mehr Zitate vom so grossen Philosoph wie Hegel. Sondern es geht vielmehr um die umfassende Frage danach, ob es ein Wesen gibt oder was es heißt, ein Wesen zu denken, das ein anderes Prinzip des Handelns hat als dasjenige, das Tiere ausmacht. Band 6, Frankfurt a. M. 1979, S. 245-269.: Vom Begriff im allgemeinen Denn Hegel sei eigentlich ein Philosoph der Freiheit gewesen, betont er. Für fichte is die praktische Vernunft der Grund der theoretischen (a. a. o., 126). Lieber Herr Friedrich, Aber ich denke nicht, dass man Hegel so lesen sollte, als würde er da in diese Richtung argumentieren. Sehr gute Diskussion! Hegel unterstellt, daß die logische Notwendigkeit, die in der Erklärung einer Sache in bezug auf ihren Begriff und das Verhältnis ihrer Bestimmungen anzutreffen sein muß, zugleich ein Argument für die Notwendigkeit der Existenz der Sache und damit für ihre Rechtfertigung bilden würde. Mit falschen Hegel-Bildern aufräumen: Das will der Philosoph Klaus Vieweg in seinem neuen Buch. Consultare utili recensioni cliente e valutazioni per Wissenschaft Der Logik by Georg Wilhelm Friedrich Hegel (2016-07) su amazon.it. Was hat Hegel sozusagen erkannt? Das heißt, die Natur ist so, wie sie ist, um Willen der Verwirklichung der Freiheit des Menschen. Jahrhundert und dennoch durchdringt sein hegelsches System die Gegenwartsphilosophie noch grundlegend. Indem wir das, was geschieht, als notwendig betrachten, so scheint dies auf den ersten Anblick ein vollkommen unfreies Verhältnis zu sein.“ Meine Lesart der wichtigen Passagen zu dieser Frage: Internationaler Hegel-Kongress der Internationalen Hegel-Gesellschaft/33rd International Hegel Congress of the International Hegel Society) with deadline in … Hegel war nicht gläubig, aber er näherte sich mit seinen Studien über die Religion an diese Grundthematik der abendländischen Religion an. Natur ist für Hegel das Andere des Geistes – nämlich eine notwendige Station des Geistes auf dem Weg zu sich selbst, dem absoluten Wissen. Dieser Satz ist besonders wichtig in der aktuellen Situation. Als ich die Tasse genommen habe, habe ich nicht lange darüber gegrübelt: Was soll ich jetzt tun? Das Wort, das wir für das Tier haben, wir sagen, das Tier ist nicht bestimmungslos, das Tier weiß immer schon, was es zu tun hat. Als Naturwissenschaftler ist mir die Beziehung von „Freiheit“ und „Einsicht in die Notwendigkeit“ immer sehr plausible gewesen, weil nur frei handeln kann, wer weiß worauf das hinausläuft.